Erlebnis "Luftfahrt ohne Grenzen"EADS und AWB zaubern ein Lächeln in Kindergesichter19 Juli 2009: „Der Tag begann mit viel Regen, aber das strahlende Lächeln der Kinder überzeugte auch die Sonne, hinter den grauen Wolken hervorzukommen”, erinnert sich Bettina Nerb, Manager Sponsorship and Promotion bei EADS, an den Besuch von Aviation without Borders beim Royal International Air Tattoo (RIAT) in Fairford, UK. Es ist fast schon eine Tradition, dass EADS Aviation without Borders (AWB) einlädt, einen sogenannten “Smiling Wings”-Tag auf dem RIAT zu veranstalten. 15 behinderte Kinder konnten so Luftfahrt hautnah und aus der ersten Reihe erleben.
Alle eingeladenen Kinder hatten bereits an einem „Smiling Wings“-Tag teilgenommen und durften schon einmal in einem Sportflugzeug oder Hubschrauber mitfliegen. Erfahrene Flieger mag man denken, aber auf dem RIAT wurde dann alles etwas größer – die Flugzeuge, der Flugplatz und die Anzahl der Zuschauer. Alle Teilnehmer freuten sich riesig, eine der weltbesten Flugshows einmal live zu erleben und der Garten des EADS Chalets war der ideale Beobachtungsposten dafür. Näher kann man nicht an die Start- und Landebahn heran kommen – es sei denn man ist der Pilot eines der Flugzeuge. Dieser “Smiling Wings”-Tag sollte ein Erlebnis ohne Schranken und Hindernisse für die Kinder, die in ihrem alltäglichen Leben vor so einigen Hürden stehen, sein. Daher scheute EADS keine Anstrengung, die Absperrbänder rund um einige der ausgestellten Flugzeuge exklusiv für die jungen EADS Gäste zu öffnen. Der erste Halt auf dem Rundgang war eine EC 725 Caracal der französischen Luftwaffe. Die Besatzung und Bodencrew rund um Colonel Fabrice Albrecht begrüßten die Kinder und ihre Betreuer, den Vorstand von AWB und Nathalie Pötzsch von EADS persönlich am Hubschrauber. Zur Überraschung der französischen Crew hatten die Kinder sehr fundierte Fragen über die Funktionsweise eines Hubschraubers im Allgemeinen und die speziellen Missionsanforderungen, die an die Crew und die EC 725 gestellt werden. Schnell entwickelte sich so ein richtiges Fachgespräch zwischen den kleinen und großen Experten. Nicht verwunderlich, dass jedes einzelne Kind sich einmal wie ein Pilot fühlen und für ein Foto im Cockpit Platz nehmen durfte – hierhin haben es bisher nur wenige Gäste geschafft! Das breite Grinsen auf den Gesichtern der Kinder sprach Bände... Und weiter ging es auf dem Rundgang zu einem sehr viel größeren Flugzeug mit ein paar mehr Propellern. Eine Abordnung des in Ramstein stationierten 37. Lufttransportgeschwaders der US Air Force wartete schon in ihrer C-130E “Herkules” auf den Besuch. Das Flugzeug war bereits im Vietnamkrieg im Einsatz und ist mit 32.000 Flugstunden auf dem Buckel ein richtiger Veteran der Lüfte. Durch die Heckrampe ging es in das beeindruckend riesige Innere der Herkules wo die komplette Besatzung zum Empfang Spalier stand. Sofort wurden die Sitzgelegenheiten ausprobiert und als “unbequem” eingestuft, das große Platzangebot für die Zuladung wurde sehr positiv bewertet, die Rettungsfallschirme für die Besatzung allerdings als viel zu schwer und unhandlich befunden – um nur einige der fachmännischen Kommentare der kleinen Besucher zu nennen. Und dann folgte die Entdeckung der schmalen Stufen, die hinauf ins Cockpit führen. Diese zogen die Kinder magisch an und stellten auch gar kein Hindernis dar. Schnell bildete sich eine Warteschlange, denn jeder wollte einen Blick auf den Arbeitsplatz des Piloten, Co-Piloten und Bordingenieurs – die C-130 wird noch von einer 3-köpfigen Cockpitbesatzung geflogen – werfen. Die Crew nahm sich viel Zeit die Knöpfe und Schalter zu erklären, so dass auch in der Herkules ein tiefer Einblick in die Geschichte der Luftfahrt gewährt wurde. Was für ein Tag! Nach dem ausgiebigen Rundgang knurrte nun allen der Magen und Mittagessen war angesagt. Im EADS Chalet wurden extra für die kleinen Gäste Pizza, Fischstäbchen und Nudeln serviert. Den Nachmittag verbrachten die Kinder im Chaletgarten, von wo aus sie das Flugprogramm aus nächster Nähe bestaunten und fotografierten. Zum Abschied erhielt jedes Kind noch kleine Erinnerungsgeschenke von Bettina Nerb und Nathalie Pötzsch und die Kinder bedankten sich bei EADS und AWB für den erlebnisreichen Tag auf dem RIAT 2009. Und EADS steht jetzt nicht mehr nur für European Aeronautic Defence and Space…
Die Harbut’s: “Obwohl er es sich nicht anmerken lässt, hatte Cain ein hartes Jahr […]. Ich weiß, dass Veranstaltungen wie RIAT ihm Antrieb geben und ihm helfen, besser mit den Umständen zu Recht zu kommen. Deshalb vielen Dank für die Einladung, für die Chance, für die Betreuung und dafür, dass der Tag eine solch positive Wirkung auf unseren Sohn Cain hatte.” |
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