Stand: 14  Januar  2010 Weiterempfehlen DruckenDrucken
 

Missionen und Nachrichten

Hilfe für Erdbebenkatastrophe in Haiti

Luftfahrt ohne Grenzen e.V., humedica e.V. und Kindernothilfe e.V.
schicken Ärzte und Hilfsgüter ins Katastrophengebiet

In Kooperation mit den Hilfsorganisationen humedica e.V. und Kindernothilfe e.V. schickt Luftfahrt ohne Grenzen e.V. (LOG) /Wings of Help ein Team von Ärzten und technischen Hilfskräften nach Haiti. Dort werden die Helfer dringend benötigte Erstversorgung leisten.

Luftfahrt ohne Grenzen e.V. ist von der großen Hilfsbereitschaft der Menschen berührt. So hat zum Beispiel ein deutscher Kindernahrungshersteller spontan 52 Paletten Babynahrung gespendet. Außerdem erhielten wir in der Zwischenzeit hochwertige medizinische Hilfsgüter für Haiti.

LOG versuchte in den letzten Tagen Kontakt mit seinen Helfern vor Ort herzustellen, da dies bisher nicht gelang ist LOG in großer Sorge um diese Menschen. Luftfahrt ohne Grenzen e.V. bedankt sich bei allen Helfern, besonders bei der Fraport AG, EADS, Condor, Schenker Deutschland AG und Intermedica GmbH. Luftfahrt ohne Grenzen e.V. / Wings of Help benötigt für die weitere, aufwendige Hilfe Spenden für Haiti.

An der finanziellen Hilfe hat sich die EADS ebenfalls beteiligt.

Spendenkonto

Frankfurter Sparkasse
Konto-Nr. 200 33 22 44
BLZ 500 502 01

Großer Bahnhof für einen kleinen Jungen

Eine Chance für den 9-jährigen Moise aus Ruanda

Der Flug LH653 aus Addis Abeba macht eine sanfte Rechtskurve und setzt wenige Minuten später auf dem Flughafen in Frankfurt auf. Im Flugzeug sitzt ein kleiner Junge mit seiner Mutter. Moise ist neun Jahre alt, ein Kind das bisher nur Schattenseiten des Lebens kennengelernt hat. Vor drei Jahren hatte er einen schrecklichen Unfall. Moise fiel in ein Feuer und erlitt dabei schlimmste Brandverletzungen.

Seine Mutter Seraphine war in den letzten Jahren mit ihm mittellos und um Almosen bettelnd durch die Straßen der ruandischen Hauptstadt Kigali gezogen. Meist hatten sich die Menschen erschrocken abgewandt als sie Moise sahen. Jetzt gibt es Hoffnung
für ihn, ein Kind, das bisher keine Chance hatte.

Dr. André Borsche (Mitte), Moise und seine Mutter Seraphine nach der Ankunft im Diakonie-Krankenhaus Bad Kreuznach

Dr. André Borsche (Mitte), Moise und seine Mutter Seraphine nach der Ankunft im Diakonie-Krankenhaus Bad Kreuznach

© EADS

Die Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen e.V. (LOG) hat bereits
vor einigen Monaten vom Schicksal des Jungen erfahren. Nach einem Kontakt mit Dr. André Borsche von Interplast-Deutschland e.V. erklärte sich dieser sofort dazu bereit, das Kind kostenfrei zu operieren. Er hatte Moise bereits nach dem Unfall bei
einem Besuch in Ruanda erstversorgt, dann aber den Kontakt zu ihm verloren. Trotz aller Bemühungen Moise wiederzufinden, blieb er verschwunden. Eine weitere Behandlung ist aber dringend notwendig, um das Leben des Kindes zu erhalten.

Mit Hilfe der Deutschen Botschaft in Kigali sowie befreundeten Organisationen begann eine intensive Suche, die nach rund sechs Wochen abgeschlossen werden konnte. Moise wurde gefunden!

Auch Dank der Unterstützung durch EADS wurde Moise am Mittwoch, dem 25. November von einem Spezialistenteam im Diakonie-Krankenhaus Bad Kreuznach unter der Leitung von Dr. André Borsche erfolgreich operiert. Weiter Operationen werden folgen...

Der 4000. Airbus der A320-Familie bringt Kinder zum Lächeln

Luftfahrt ohne Grenzen e.V. (LOG) und Airbus machen Kindern in Brasilien eine Freude

In Hamburg wurde am Freitag der 4000. Airbus der A320-Familie ausgeliefert. Er ging an die brasilianische Fluggesellschaft TAM, die bereits 127 Airbus Flugzeuge betreibt. Dabei wurde dieser Jubiläums-Überführungsflug von Hamburg Finkenwerder nach Sao Paulo auf schöne Weise zusätzlich genutzt.

An Bord des Flugzeuges befanden sich rund drei Tonnen Spielsachen und andere Geschenke der Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen e.V. für das Centro de Reabilitacao “Lar Escola Sao Francisco” in Sao Paulo. In dieser Institution werden Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen unterrichtet und versorgt.

Der 4000. Airbus der A320 Familie flog nicht leer nach Brasilien, sondern hatte drei Tonnen besondere Fracht an Bord: Spielsachen für die Kinder einer Behinderteneinrichtung in Sao Paulo.

Der 4000. Airbus der A320 Familie flog nicht leer nach Brasilien, sondern hatte drei Tonnen besondere Fracht an Bord: Spielsachen für die Kinder einer Behinderteneinrichtung in Sao Paulo.

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© EADS

Airbus-Chef Dr. Thomas Enders sagte bei der Auslieferung der neuen Maschine in Hamburg: „Ich bin stolz, dass wir mit der Airbus-Stiftung und unserem Kunden TAM diese wichtige Einrichtung unterstützen können.“
Die Aufsichtsratsvorsitzende von TAM, der größten Fluggesellschaft Südamerikas, Maria Claudia Oliveira Amaro bedankte sich mit den Worten: "Es ist schön diese internationale Freundschaft zu spüren. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Luftfahrt ohne Grenzen und Airbus. 'Obrigada', das heißt in unserem Land 'Danke schön'!"
Auch Flavia Varga, eine der leitenden Mitarbeiterinnen der Schule meinte: „Wir sind sehr glücklich, dass unsere Einrichtung eine so hohe internationale Anerkennung findet. Unser Dank gilt neben LOG und Airbus auch unseren Freunden bei der Fluggesellschaft TAM, die uns bereits seit 2004 unterstützen."

v.l.n.r.: Frank Franke (Präsident LOG), Dr. Thomas Enders (Präsident und CEO Airbus), Maria Claudia Oliveira Amaro (Aufsichtsratsvorsitzende TAM) und John Leahy (COO Commercial Airbus)

v.l.n.r.: Frank Franke (Präsident LOG), Dr. Thomas Enders (Präsident und CEO Airbus), Maria Claudia Oliveira Amaro (Aufsichtsratsvorsitzende TAM) und John Leahy (COO Commercial Airbus)

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© EADS

Die Hilfe für Taiwan geht weiter

Luftfahrt ohne Grenzen schickt mit Unterstützung von EADS erneut Hilfsgüter nach Taiwan

Nach dem verheerenden Sturm „Morakot“, der vor allem den Süden Taiwans zerstörte hat Luftfahrt ohne Grenzen e.V. (LOG) am 31.08.2009 eine zweite große Hilfslieferung nach Taipeh auf den Weg gebracht. In einen Jumbo der China Airlines wurden drei große Flugzeugpaletten Kindernahrung, Wasserreinigungspulver, Decken und Trockengebäck verladen. Die Güter werden über eine taiwanesische Hilfsorganisation direkt im Katastrophengebiet verteilt.

Gemeinsam mit einem Teddybären flogen drei Paletten mit Hilfgütern von Frankfurt nach Taipeh.

Gemeinsam mit einem Teddybären flogen drei Paletten mit Hilfgütern von Frankfurt nach Taipeh.

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© EADS

Der Taifun „Morakot“ war die schlimmste Naturkatastrophe der letzten 50 Jahre, die Taiwan am 8. August mit voller Wucht traf. Durch die verheerenden Regenfälle wurden viele Dörfer in den Tälern von riesigen Schlammmassen überflutet. Hunderte Menschen verloren ihr Leben. Über eine Million Menschen sind obdachlos.

Nach Aussage der Vertreter Taipehs in Berlin sind die Hilfslieferungen von LOG die bisher einzigen humanitären Güter, die das Land aus Europa erreicht haben.
Dr. iur. Klement Gu, von der Taipeh Vertretung in Berlin, sagte beim Abflug des Flugzeuges: "Es ist schön zu wissen, dass man Freunde in der Not hat. Wir sind Luftfahrt ohne Grenzen, EADS, China Airlines und Fraport sehr dankbar, dass sie den Opfern des Sturms in unserem Land helfen. Für unsere Menschen in Taiwan ist dies ein besonderes Zeichen von Verbundenheit zwischen zwei Ländern."

Sofort nach Ankunft in Taipeh wurden die Paletten an eine taiwanesische Hilfsorganisation übergeben.

Sofort nach Ankunft in Taipeh wurden die Paletten an eine taiwanesische Hilfsorganisation übergeben.

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© EADS

Hilfe für taiwanesische Taifun Opfer

Luftfahrt ohne Grenzen e.V. hilft Opfern des Taifuns "Morakot"

Im Süden Taiwans ist die Zahl der Toten nach mehreren Erdrutschen, die der gewaltige Sturm „Morakot“ verursacht hat, immer weiter gestiegen. Auch mehrere Tage nach dem Taifun besteht noch immer große Gefahr für tausende Überlebende im Katastrophengebiet. Viele Dörfer sind nach der Zerstörung von Straßen und Brücken weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten.
Noch immer werden dort Menschen gerettet und sie brauchen weiterhin dringend Hilfe.

Vor allem Zelte, Schlafsäcke und Decken wurden mit einem Airbus der China Airlines nach Taiwan geflogen. Am Flughafen Frankfurt bedankte sich der Ständige Vertreter Taiwans in Berlin, Dr. Wu-Lien Wei (Mitte), bei Frank Franke, Präsident LOG (links) und dem Generalbevollmächtigten der Fraport AG, Martin Bien (rechts).

Vor allem Zelte, Schlafsäcke und Decken wurden mit einem Airbus der China Airlines nach Taiwan geflogen. Am Flughafen Frankfurt bedankte sich der Ständige Vertreter Taiwans in Berlin, Dr. Wu-Lien Wei (Mitte), bei Frank Franke, Präsident LOG (links) und dem Generalbevollmächtigten der Fraport AG, Martin Bien (rechts).

© EADS

Die von EADS unterstützte Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen e.V. (LOG) hat am Montag, den 17. August 2009 einen ersten Hilfstransport auf den Weg gebracht. Die Hilfsgüter, vor allem Zelte, Schlafsäcke und Decken, wurden mit einem Airbus der Fluggesellschaft China Airlines aus Taiwan kostenlos transportiert.
LOG plant die Unterstützung für die Opfer der Katastrophe fortzusetzen.

Herzlich willkommen, Luchtvaart Zonder Grenzen!

EADS freut sich sehr, Luchtvaart Zonder Grenzen (LZG) als neues Mitglied in der Partnerschaft EADS – ASF begrüßen zu können. Gemeinsam mit Dutch Space, einem Tochternehmen von EADS Astrium, unterstützt EADS die niederländische ASF-Organisation bei ihren Missionen.

LZG leistet v.a. humanitären Lufttransport in den ärmsten Regionen Afrikas und kümmert sich um medizinische Hilfe, die Verteilung von Medikamenten und die Begleitung kranker Kinder.

Durch die Partnerschaft mit der niederländischen LZG, unterstützt EADS nunmehr die ASF-Organisationen in allen ihren Heimatländern Deutschland, Frankreich, Niederlande, Spanien und UK.

© EADS

Als Weihnachten auf den 8. November fiel - LOG Hilfsmission für Haiti

Die kleine Gruppe aus sechs Kindern bewegte sich langsam die staubige Straße in Haitis Bergen entlang. Sie hatten schon einen weiten Weg hinter sich. James, mit seinen 13 Jahren war der größte von ihnen und führte die Kinderschar an. Zuerst waren sie nur zu fünft, aber nun trottete auch die zweieinhalbjährige Darlene hinter ihnen her. Sie hatten Darlene gestern auf einem großen Müllberg sitzend gefunden. Die Kleine hatte bitterlich geweint, da hatten sie sie eben mitgenommen. Der zehnjährige Judson war zuerst dagegen gewesen, weil sie ohnehin schon nichts zu essen hatten. Alle Kinder stammten aus Gonaive und hatten beim großen Sturm und der Flut ihre Eltern und alle Familienangehörige verloren. In einem kleinen Dorf trafen sie auf Anne-Rose, die an der Straße Mittagessen für die Arbeiter einer Fabrik außerhalb von Port-au-Prince kochte. Sie hatte der kleinen Schar etwas von den braunen Bohnen mit Reis abgegeben. Eigentlich wäre davon nur einer satt geworden, aber das Wenige war immer noch besser, als die in der Sonne getrockneten Erdtaler, eine Mischung aus Sand, Öl und Salz von denen man immer so schreckliche Bauchschmerzen bekam.

Haiti war einst ein tropisches Paradies gewesen, nun wird es das Armenhaus Lateinamerikas genannt. Den Hunger ihres eigenen Volkes können Haitis Bauern nur zur Hälfte stillen. Die Insel ist auf Nahrungsmittelimporte angewiesen. Aus dem Paradies wurde das ärmste Land der westlichen Welt. James war in Gonaive stundenlang unterwegs gewesen, um Brennholz zu sammeln. Wasser musste er vom Dorfbrunnen holen und die kleineren Geschwister hüten. Für die Schule war einfach keine Zeit. Außerdem hatten die Eltern auch kein Geld für Schuluniform oder Bücher.

Die kleine Gruppe von Kindern war noch immer unterwegs. Immer wieder hatten sie Adressen von Waisenhäusern bekommen und dort angeklopft. Aber überall wurden sie abgewiesen. Man hatte sie entweder grob verjagt oder ihnen einfach eine neue Adresse gegeben.

Esther, die Leiterin des Waisenhauses in Carrefour, Haiti, mit den Neuankömmlingen.

Esther, die Leiterin des Waisenhauses in Carrefour, Haiti, mit den Neuankömmlingen.

© EADS

Irgendwann hatte sie ein Pferdewagen, der Gemüse in die Stadt brachte, ein weites Stück mitgenommen. Nun liefen sie durch die große Stadt Port-au-Prince, noch immer auf der Suche nach einer Herberge. Zwei der kleinen Kinder waren inzwischen krank, hatten hohes Fieber, Durchfall und wurden immer schwächer. Wieder sprach James Menschen auf der Straße an. Die hatten meist keine Zeit, jagten ihren eigenen Sorgen hinterher. Es war schon dunkel als James wieder einen Passanten fragte. Der empfahl ein paar Straßen weiter bei dem kleinen Waisenhaus an der Ecke zu fragen. Dann stand die kleine Kinderschar vor Esther, die das Waisenhaus in Carrefour leitet. Dort waren ohnehin schon viel zu viele Kinder Gast und Esther überlegte jeden Morgen was sie den Waisenkindern zu Essen geben konnte. Ein Teil des Waisenhauses wurde von dem Zyklon "Ike" zerstört. Esther überlegte nicht lange und dachte: "Wer 35 Kinder füttert, dem wird es auch gelingen Nahrung für 41 kleine Mäuler zu finden." Dann betraten sie das ärmliche Haus und Esther zündete eine Kerze an. Alle fassten sich an den Händen und James musste an Weihnachten denken. Das Fest, das zu Hause immer so schön war. So wurde der 8. November 2008 für sechs kleine Waisenkinder aus Haiti zum Weihnachtsabend. Sie hatten endlich eine Herberge gefunden.

EADS hat die Hilfsmission für Haiti nach dem Zyklon "Ike" unterstützt.

„Smiling Wings“ in Fairford, UK

Das Royal International Air Tattoo (RIAT) 2008 in Fairford, UK sollte eigentlich vom 12. bis 13. Juli stattfinden. Doch heftiger Regen in der Woche vor der Airshow flutete die Parkplätze und verwandelte Teile des Flugplatzes in eine wahre Seenlandschaft, so dass das RIAT zum ersten Mal in seiner 38-jährigen Geschichte abgesagt werden musste. Aviation without Borders UK (AWB) hatte von EADS eine Einladung erhalten, in deren Chalet am Sonntag, den 13. Juli einen „Wings of Smile“-Tag zu verbringen. Obwohl die Flugshow für das allgemeine Publikum abgesagt wurde, waren die Chalets der RIAT-Sponsoren geöffnet und so konnte AWB mit seinen Gästen anreisen. Der Sonntag war ein wunderschön sonniger Tag, ideal zum Fliegen, jedoch konnte man auf den Rasenflächen und Parkplätzen noch deutlich das Wasser der letzten Regentage stehen sehen.

Die drei Kinder der Organisation Reach verbrachten einen "coolen" Tag in Fairford.

Die drei Kinder der Organisation Reach verbrachten einen "coolen" Tag in Fairford.

© EADS

Neben drei, von ihren Eltern begleiteten Kindern der Organisation Reach (Association for Children with Hand or Arm Deficiency), konnte EADS auch fünf Mitglieder des African Children’s Choir begrüßen, der sich im Juli auf Tournee in Großbritannien befand. Die Kinder des Chores stammen alle aus einem Waisenhaus in Nkomazi, Südafrika und haben ihre Eltern meist durch AIDS verloren. Begleitet wurden die kleinen Sängerinnen und Sänger von Angie, einer charmanten, jungen Amerikanerin, die ihre Karriere als Managerin in der Musikindustrie aufgegeben hat, um nun ganz „Mutter“ für den südafrikanischen Kinderchor zu sein.

Erwartet wurde auch eine Familie aus dem nahen Tekwesbury, die in 2007 Opfer der schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten wurden und der Bürgermeister der Stadt. AWB hatte im Juli 2007 durch eine Lieferungen von Wasser und Apfelschorle nach Tewkesbury die Erstversorgung der Stadt mit Trinkwasser mitorganisiert und ist daher eng verbunden mit den Bürgern und Offiziellen von Tewkesbury. Angesichts der erneuten Regenfälle und Überflutungen entschied sich die Familie jedoch, nicht nach Fairford zu kommen – eine Entscheidung, die alle nur sehr gut nachvollziehen konnten.

Im Cockpit: Gespannt lässt sich dieses Mitglied des African Children's Choir vom Piloten sein Flugzeug erklären.

Im Cockpit: Gespannt lässt sich dieses Mitglied des African Children's Choir vom Piloten sein Flugzeug erklären.

© EADS

Das EADS Chalet mit seinem eigenen Garten- und eleganten Innenbereich erwies sich als idealer Ort für den sonntäglichen Besuch. Die Gäste von AWB wurden von Bettina Nerb und Nathalie Poetzsch aus dem Bereich EADS Corporate Brand Communications herzlich begrüßt.

Da zu einem echten „Wings of Smile“-Tag auch Flugzeuge gehören, wurde die Abwesenheit des allgemeinen Publikums dazu genutzt, das Ausstellungsgelände ausführlich und in Ruhe zu besichtigen. Auch die Crews der Flugzeuge waren um jede Abwechslung dankbar und so bot sich den Kindern die einmalige Gelegenheit, die Hubschrauber und Flugzeuge aus der Nähe zu betrachten, detaillierte Erklärungen zu erhalten und teilweise sogar zu einem Besuch an Bord eingeladen zu werden.

Nach dem Mittagessen wurde es am Himmel dann doch noch laut: eine Lancaster und eine Hurricane starteten und auch die Kunstflugstaffel der Royal Air Force, die Red Arrows, flogen in Formation ab zu einer anderen Flugshow. Zur großen Freude der Kinder kehrten die Red Arrows aber nach einer Stunde wieder zurück und zeigten zumindest das spektakuläre Finale ihrer Vorführung auch dem Publikum in Fairford. Und da war es dann in den Gesichtern der kleinen Gäste von EADS: das Lächeln, dem die „Wings of Smile“-Tage ihren Namen verdanken.

Lecker, lecker! Die fünf Mitglieder des African Children's Choir sangen nach dem Mittagessen ein Lied und bedankten sich so für das vorzügliche Essen.

Lecker, lecker! Die fünf Mitglieder des African Children's Choir sangen nach dem Mittagessen ein Lied und bedankten sich so für das vorzügliche Essen.

© EADS

Als kleines Dankeschön für die Einladung sangen die Kinder des African Children’s Choir zwei Lieder für die Gäste des EADS Chalets, darunter auch die Frau des südafrikanischen Luftwaffenchefs. Für ihren spontanen Auftritt erhielten die Sänger viel Applaus und von den Bettina Nerb und Nathalie Poetzsch noch Poster und andere kleine Geschenke.

RIAT war trotz der Wetterkapriolen ein wunderschönes Erlebnis und die Kinder, wie auch ihre erwachsenen Begleiter, hatten viel Spaß. Der Piloten-Teddybär, den AWB jedem Kind noch als Erinnerung mit auf den Weg gab, wird diese noch lange Zeit an ihren Ausflug nach Fairford zum Royal International Air Tattoo erinnern.

Noch am Abend gingen bei AWB folgende Mails ein:

„ Endlich habe ich meinen Sohn ins Bett gebracht! Er wollte alle Freunde wissen lassen, welch fantastischen Tag er heute beim RIAT verbracht hat. Es war zwar schade, dass der Regen der vergangenen Tage eine Flugshow verhindert hat, aber wir hatten trotzdem einen wunderschönen Tag. Wir möchten uns herzlich bei AWB bedanken, dass sie unserem Sohn diese einmalige Erfahrung ermöglicht haben. Deutlich war in den Gesichtern aller Kinder zu sehen, dass Ihre Arbeit und Ihr Einsatz Freude in das Leben der Kinder bringt. Wir wollen auch EADS danken, diesen Tag möglich gemacht und so gut für uns gesorgt zu haben.“

„Danke. Danke. Danke. Danke AWB und EADS für einen wundervollen Tag in Fairford. Wir hatten alle einen tollen Tag und viel Spaß die Flugzeuge am Boden und in der Luft zu beobachten! Wir sind dankbar und glücklich Euch von AWB getroffen zu haben – ihr seid wirklich einzigartige Menschen.“

27. Dezember 2007: Doudous Reise

Am 27. Dezember 2007 begleitete Alberto Miguel Domínguez, ein freiwilliger Helfer von ASF Spanien, den kleinen Doudou Abdourahmane auf seinem Flug von Coruña über Madrid nach Paris. In der französischen Hauptstadt übernahm dann ein Helfer von ASF Frankreich den Jungen und begleitete ihn auf dem Weiterflug in seine Heimatstadt Nouakchott in Mauretanien. Der 2-jährige Doudou musste sich in Spanien einer dringend benötigten Herzoperation unterziehen. Nachdem er nun wieder gesund ist, konnte er zu seiner Familie nach Hause zurück.

Doudou durfte auf dem Hinflug nach Spanien den Piloten im Cockpit besuchen. Begleitet wurde er im November von Marga Tarrazo, einer freiwilligen Helferin von ASF Spanien.

Doudou durfte auf dem Hinflug nach Spanien den Piloten im Cockpit besuchen. Begleitet wurde er im November von Marga Tarrazo, einer freiwilligen Helferin von ASF Spanien.

© EADS

Airbus und ASF helfen gemeinsam

Airbus stellt einen A321-Flug für die ASF Frankreich Aktion "Vol du sourire" (Flug des Lächelns) zur Verfügung

Am 18. Dezember 2007 haben Airbus und ASF Frankreich gemeinsam einen "Flug des Lächelns (Vol du sourir)" durchgeführt. 50 behinderte Kinder aus der Region Midi-Pyrénées hatten die Möglichkeit, in einer A321 zu fliegen. Der einstündige Flug war für alle Kinder an Bord der erste ihres Lebens überhaupt.  
Auch der Flughafen Toulouse-Blagnac unterstützte die Aktion, indem den Kindern der Zugang zum Terminal und zum Flugzeug erleichert wurde.

Alles in Ordnung an Bord der A321!

Alles in Ordnung an Bord der A321!

© EADS

Die Kinder kamen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Heimen aus der Umgebung von Toulouse, die regelmäßig von ASF Frankreich unterstützt werden. Ebenso waren Kinder einer Einrichtung mit an Bord, die von der Vereinigung Apeihsat getragen wird. In der Apeihsat haben sich Mitarbeiter mit behinderten Kindern von Airbus Toulouse zusammengeschlossen.

Ein Flug mit einem Airbus und eine Tasche voller Geschenke: Weihnachten kann nicht besser sein!

Ein Flug mit einem Airbus und eine Tasche voller Geschenke: Weihnachten kann nicht besser sein!

© EADS

Natürlich wurden die Kinder während ihres Fluges nicht alleine gelassen. Alle wurden von jeweils einem Familienmitglied oder einem Betreuer begleitet. Damit sich die Kinder immer an ihren ersten Flug erinnern können, gab es für jedes noch ein Modell der A321 und eine Erinnerungsurkunde anlässlich des ersten Fluges.

Aviation without Borders organisiert einen “Introduction to Aviation”-Tag

Aviation without Borders (AWB), die englische ASF-Vereinigung, organisierte ihren ersten “Introduction to Aviation“-Tag. Man nannte ihn aus offensichtlichen Gründen Tag der „Smiling Wings (Lachende Flügel)“.

Am Freitag, den 7. Dezember 2007 lud AWB Kinder aus zwei Hospizen und einem Heim auf den privaten Flugplatz Fairoaks ein. Dort konnten die Kinder die Faszination Luftfahrt hautnah erleben. Obwohl fast alle der geplanten Flüge aufgrund des starken Winds abgesagt werden mussten, gab es viele strahlende Kindergesichter zu beobachten. EADS und Synergy Aviation aus Fairoaks unterstützen die „Smiling Wings“ finanziell. Vor Ort organisierte die Mann Aviation Gruppe geführte Touren durch die Flugzeughangars und Air France/KLM Sky Team und Transair stellten kleine Geschenke für die Kinder zur Verfügung. Während der Veranstaltung überreichte das Luftfahrtmagazin Flight International einen Scheck in Höhe von 500 Britischen Pfund an AWB, damit die „Smiling Wings“ in Fairoaks kein einmaliges Ereignis bleiben.

Aus ganz offensichtlichen Gründen stellte AWB den Erlebnistag unter das Motto "Smiling Wings (Lachende Flügel)".

Aus ganz offensichtlichen Gründen stellte AWB den Erlebnistag unter das Motto "Smiling Wings (Lachende Flügel)".

© EADS

AWB wurde in England und Wales am 19. Dezember 2006 offiziell als gemeinnützig anerkannt. Seit Oktober 2007 besitzt AWB diesen Status auch in Schottland und ist damit einige der wenigen Organisationen, die im ganzen Vereinigten Königreich als gemeinnützig anerkannt ist. Das selbst gesetzte Ziel im ersten Jahr des Bestehens lautete, die drei in der Satzung festgeschriebenen Aufgaben umzusetzten. Dies sind die Begleitung von schwerkranken Kindern zu Operationen in Großbritannien, der Lufttransport von Hilfsgütern und die Organisation von „Smiling Wings“-Tagen.

Die Polizeihubschrauberstaffel aus Surrey stellte freundlicherweise einen Eurocopter EC135 für den Tag der "Smiling Wings" zur Verfügung.

Die Polizeihubschrauberstaffel aus Surrey stellte freundlicherweise einen Eurocopter EC135 für den Tag der "Smiling Wings" zur Verfügung.

© EADS

AWB hat bereits Kinder aus Äthiopien und Kenia zu Herzoperationen nach London begleitet und den Lufttransport von Hilfsgütern in so unterschiedliche Regionen wie Tewkesbury (UK) – Trinkwasser und Apfelsaftschorle nach den Überschwemmungen – und Peru – Hilfsgüter nach dem Erdbeben – organisiert. Mit der Durchführung der „Smiling Wings“ hat AWB nun alle gesteckten Ziele bereits im ersten Jahr des Bestehens erreicht.

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