Das A400M-Programm enstand direkt aus dem von acht europäischen Luftstreitkräften formulierten Bedarf an einer neuen Generation militärischer Transportflugzeuge.
Der Rahmen dieser Initiative zur Spezifizierung und Beschaffung eines Flugzeugs mit gemeinsamer Definition der Anforderungen ist einzigartig und belegt nachhaltig die Orientierung in Richtung "smart procurement" für die alliierten Streitkräfte.
Diese Europäischen NATO-Mitglieder haben im September 1997 ein Request for Proposal geliefert, im Rahmen dieser Angebotsaufforderung haben sich Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie in einer Partnerschaft - der heutigen ‘Airbus Military’ - zusammengeschlossen. Im Juni 2001 erfolgte die Unterzeichnung des entsprechenden Memorandum of Understanding (MOU), ein Schlüsselmeilenstein für den industriellen Start der A400M.
Im Mai 2003 wurde der Industrievertrag für 180 Flugzeuge zwischen Airbus Military und der französischen Beschaffungsbehörde OCCAR (Organisation Conjointe de Coopération en Matière d'Armement) stellvertretend für die programmbeteiligten Länder Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Spanien und Türkei und Großbritannien unterzeichnet. Im April 2005 hat Südafrika 8 Maschinen geordert, Malaysia beauftragte im Dezember desselben Jahres 4 Flugzeuge. Beide Länder wurden Programmpartner für die A400M, wodurch sich das Auftragsvolumen auf 192 Flugzeuge erhöht.