Kohlenstofffaser-Preform mit zwei unterschiedlichen aufgenähten textilen Versteifungsprofilen. Für jedes Bauteil muss die textile Preform-Technik ausgewählt werden, die den jeweiligen Anforderungen optimal entspricht. Zum Verbinden unterschiedlicher Basistextilien (oder –halbzeuge) wird Aramid-Garn verwendet, das in speziellen Fällen als 3D Verstärkung im Hinblick auf eine höhere Schadenstoleranz für Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen eingesetzt wird.
Kohlenstofffaser-Preform mit zwei unterschiedlichen aufgenähten textilen Versteifungsprofilen. Für jedes Bauteil muss die textile Preform-Technik ausgewählt werden, die den jeweiligen Anforderungen optimal entspricht. Zum Verbinden unterschiedlicher Basistextilien (oder –halbzeuge) wird Aramid-Garn verwendet, das in speziellen Fällen als 3D Verstärkung im Hinblick auf eine höhere Schadenstoleranz für Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen eingesetzt wird.
Automatisierte Herstellung von Faserhalbzeugen für Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen durch roboterunterstütztes Flechten. Bis zu 216 Kohlefaserfäden werden um einen Kern geflochten, um eine endkonturnahe Faserstruktur (oder Preform) zu erhalten, die eine optimierte Faseranordnung aufweist. Dank entsprechender Imprägnierung können somit kostengünstig Hochleistungsstrukturen aus Faserverbundwerkstoffen hergestellt werden.
KombiTherm (ultraschallangeregte Thermographie): Durch einen Hochleistungs-Ultraschallgenerator werden Strukturen mit einer sinusförmigen Welle mit einer Frequenz von typischerweise 20 kHz angeregt. Durch die sich ausbreitende Welle wird an Fehlstellen Wärme erzeugt, die mit einem Infrarotkamera-System dynamisch gemessen werden kann. Die durch eine Delamination in CFK verursachte lokale Erwärmung kann selektiv detektiert (Defekt selektive Darstellung) und auf einem Bildschirm angezeigt werden. Dieses Prinzip funktioniert ebenfalls bei metallischen Strukturen, z.B. zur Prüfung auf Risse und Korrosion.
HARZTRANSFERPUMPE vor einem AUTOKLAVEN Die Hochleistungspumpe fördert Reaktionsharz in spezielle Formen, die anschließend in einen Ofen, einen Autoklav (Druckbehälter) oder zwischen Platten einer Presse eingebracht werden. Die meisten Faserverbundbauteile werden im Autoklav ausgehärtet, in dem Temperaturen von 600° C und ein Druck von 40 bar erreicht werden können.
BLICK IN EIN METALLOGRAPHIELABOR Metallographie ist die Lehre von der Zusammensetzung und dem Gefügeaufbau von Metallen, Legierungen und Verbundwerkstoffen. In diesem Labor kommen zahlreiche Prüfvorrichtungen und Verfahren zur bildlichen Darstellung der Mikrogefüges von Metallen zur Anwendung: Analysen mit optischem Mikroskop, Elektronenmikroskop, Bildanalysegerät, Testgerät für die Härteprüfung,...
Flugzeug-Strukturen werden traditionell hauptsächlich vernietet oder geklebt. Für eine alternative Verbindungstechnik (Laserstrahlschweißen) werden diese Stringer von der Innenseite auf die Hautfelder angeschweißt, um die Stabilität der Struktur zu erhöhen. Bei diesem Verfahren benutzt man Schweißzusatzdraht, um den Stringer von beiden Seiten gleichzeitig an die Flugzeugkabinenhaut anbinden zu können. Desweiteren entwickelt die EADS derzeit ein neues System zum Laserstrahlschweißen. Mit diesem Verfahren werden aus 2.300 Einzelteilen 180 unterschiedliche spezifische Komponenten gefügt. Nach Abschluss der Entwicklung wird das neue System – das das vorhandene, auf einem Gelenkroboter montierte Laserschweißwerkzeug ersetzen wird - speziell für Forschungsarbeiten und die Produktion von Kleinteilen eingesetzt werden.
Flugzeug-Strukturen werden traditionell hauptsächlich vernietet oder geklebt. Für eine alternative Verbindungstechnik (Laserstrahlschweißen) werden diese Stringer von der Innenseite auf die Hautfelder angeschweißt, um die Stabilität der Struktur zu erhöhen. Bei diesem Verfahren benutzt man Schweißzusatzdraht, um den Stringer von beiden Seiten gleichzeitig an die Flugzeugkabinenhaut anbinden zu können. Desweiteren entwickelt die EADS derzeit ein neues System zum Laserstrahlschweißen. Mit diesem Verfahren werden aus 2.300 Einzelteilen 180 unterschiedliche spezifische Komponenten gefügt. Nach Abschluss der Entwicklung wird das neue System – das das vorhandene, auf einem Gelenkroboter montierte Laserschweißwerkzeug ersetzen wird - speziell für Forschungsarbeiten und die Produktion von Kleinteilen eingesetzt werden.
Die Forschung der Aerodynamiker geht weiter in Richtung eines adaptiven Flügels, der seine Geometrie dem jeweiligen Flugzustand ständig optimal anpasst.
Neuartige aerodynamische Klappen am Flügel: durch die schmalen, beweglichen Klappen an der Flügelhinterkante wird der Luftstrom kräftig nach unten abgelenkt, was zu höherem Auftrieb führt. Die Mini-TEDs (“Trailing Edge Devices“) können somit einen Beitrag zur Reduzierung des Fluglärms und Senkung der Schadstoffemisssionen liefern.
Reibrührschweißen ist ein rein mechanischer Prozess. Es ist sauber, umweltfreundlich und erzeugt gute Schweißnähte. Darüber hinaus ist FSW auch für verschiedenartige Metalle und andere geeignet, die mit herkömmlichen Techniken nur schwer zu verschweißen sind. Mit FSW können nicht nur Bleche und Platten, sondern auch Rohre, Tanks, T-Stücke und Eckverbindungen geschweißt werden. Das FSW-Verfahren ist mit leicht verfügbaren Standard-Werkzeugmaschinen möglich, lässt sich automatisieren und kann seit neuestem auch von Robotern durchgeführt werden. Die relativ geringe Restbelastung und die feinkörnige Struktur der Reibschweißnaht ermöglichen eine ausgezeichnete Festigkeit und Formbarkeit, was gerade in der Raumfahrt von entscheidender Bedeutung ist. Das Verfahren toleriert innerhalb gewisser Grenzen selbst Spalten und Versatz, und die Oberfläche der Fügepartner muss lediglich leicht vorbehandelt werden - ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Schmelzschweißen, das eine spezielle Oberflächenbehandlung voraussetzt. Metallische Zusatzwerkstoffe oder Schutzgase sind ebenso wenig erforderlich. FSW ist sehr geräuscharm und setzt weder Rauch oder Staub noch gefährliches Plasma oder Röntgenstrahlung frei.
Reibrührschweißen ist ein rein mechanischer Prozess. Es ist sauber, umweltfreundlich und erzeugt gute Schweißnähte. Darüber hinaus ist FSW auch für verschiedenartige Metalle und Aluminiumlegierungen geeignet, die mit herkömmlichen Techniken nur schwer zu verschweißen sind. Das FSW-Verfahren ist mit leicht verfügbaren Standard-Werkzeugmaschinen möglich, lässt sich automatisieren und kann seit neuestem auch von Robotern durchgeführt werden. Die relativ geringe Restbelastung und die feinkörnige Struktur der Reibschweißnaht ermöglichen eine ausgezeichnete Festigkeit und Formbarkeit, was gerade in der Raumfahrt von entscheidender Bedeutung ist. Das Verfahren toleriert innerhalb gewisser Grenzen selbst Spalten und Versatz, und die Oberfläche der Fügepartner muss lediglich leicht vorbehandelt werden - ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Schmelzschweißen, das eine spezielle Oberflächenbehandlung voraussetzt. Metallische Zusatzwerkstoffe oder Schutzgase sind ebenso wenig erforderlich. FSW ist sehr geräuscharm und setzt weder Rauch oder Staub noch gefährliches Plasma oder Röntgenstrahlung frei.
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