Ergebnis der EADS wächst im ersten Halbjahr deutlich
Die EADS verzeichnet in der ersten Jahreshälfte ein EBIT * -Wachstum um 66 Prozent auf € 985 Mio.
Konzernergebnis auf € 387 Mio. mehr als verdoppelt
Angesichts der verbesserten Marktsituation erhöht die EADS ihr EBIT * -Ziel für 2004 auf rund € 2,1 Mrd.
Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen mit € 259 Mio. weiterhin robust
CEOs: „Das Wachstum in unserer Branche beschleunigt sich, und wir sind gut positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren.“
Amsterdam, 29 Juli 2004
Die EADS (Börsenkürzel: EAD), das zweitgrößte Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen der Welt, erzielte im ersten Halbjahr 2004 einen starken Ergebniszuwachs. Das Unternehmen erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten des Jahres ein EBIT * (vor Firmenwertabschreibungen und außerordentlichen Posten) von € 985 Mio., 66 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (€ 592 Mio.). Die EBIT * -Marge stieg von 4,5 auf 6,8 Prozent. Die EADS veröffentlichte ihre Halbjahres-Ergebnisse am Donnerstag.
Die stärksten Impulse für das EBIT * -Wachstum kamen von den Geschäftsbereichen Airbus und Raumfahrt. Airbus lieferte in der ersten Jahreshälfte 2004 zwölf Flugzeuge mehr aus als im ersten Halbjahr 2003, darunter anteilsmäßig mehr Maschinen der A330/A340-Familie. Der Bereich Raumfahrt erreichte schon Mitte des Jahres fast die Gewinnzone. Wie üblich werden im Verteidigungsgeschäft für die zweite Jahreshälfte weitaus bessere Ergebnisse erwartet. Die bereits angekündigten Restrukturierungskosten schmälerten im zweiten Quartal das Ergebnis des Geschäftsbereichs Verteidigungs- und Sicherheitssysteme.
Angesichts der positiven Marktentwicklung, besonders in der zivilen Luftfahrt, erhöhte die EADS ihr EBIT * -Ziel für das Geschäftsjahr 2004 von € 1,93 Mrd. auf rund € 2,1 Mrd.
CEOs: „Erholung der zivilen Luftfahrt bereits sichtbar“
Die CEOs der EADS, Philippe Camus und Rainer Hertrich, sagten: „Das Wachstum in unserer Branche beschleunigt sich, und wir sind gut positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren. Durch stetige Investitionen in Technologie und permanente Kostenkontrolle schaffen wir eine konkurrenzfähige Grundlage, um auf allen unseren Märkten zu wachsen.”
„Die zivile Luftfahrt erholt sich, und wir gewinnen Marktvorteile, indem wir die Kundenwünsche mit überlegener Technologie optimal erfüllen. Dies ist in unseren Halbjahresergebnissen bereits deutlich erkennbar. Wir rechnen damit, dass dieser Aufwärtstrend auch 2005 andauert. Unsere Rentabilität wird mittelfristig profitieren von einem anhaltenden Aufschwung am zivilen Luftfahrtmarkt, der A380-Markteinführung, zusätzlichen Effizienzsteigerungen im Raumfahrtgeschäft und einem starken Wachstum im Verteidigungssektor.“
Stabile Nettoliquidität
Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen betrug im ersten Halbjahr € 259 Mio. (H1 2003: € 305 Mio.). Dies spiegelt sowohl die guten Ergebnisse als auch einen Übertrag bei den Flugzeug-Auslieferungen auf das Jahr 2004 wider und konnte trotz höherer Investitionen, A380-Produktionsanlauf und Kapitalaufwendungen im Raumfahrtbereich für Paradigm erzielt werden.
Die Nettoliquidität der EADS blieb mit € 2,9 Mrd. (Jahresende 2003: € 3,1 Mrd.) auf einem hohen Niveau. Die EADS zahlte im zweiten Quartal 2004 an ihre Aktionäre Dividenden in Höhe von rund € 300 Mio.
Konzernergebnis von € 387 Mio. – Umsatz um 12 Prozent gestiegen
Das Konzernergebnis (Net Income) betrug im ersten Halbjahr 2004 € 387 Mio. (Vergleichszeitraum 2003 vor Firmenwertabschreibungen: € 177 Mio.) bzw. € 0,48 je Aktie (H1 2003: € 0,22).
Der Umsatz der EADS wuchs in den ersten sechs Monaten des Jahres um 12 Prozent auf € 14,6 Mrd. (erste Jahreshälfte 2003: € 13,1 Mrd.). Der Umsatz stieg in allen Geschäftsbereichen mit Ausnahme von Militärische Transportflugzeuge, da vor Juli 2004 noch kein Meilenstein für einen Umsatzbeitrag durch das Programm A400M erreicht wurde.
Der Auftragseingang der EADS erreichte von Januar bis einschließlich Juni 2004 einen Wert von € 13,5 Mrd. Im Vergleichszeitraum 2003 hatte die EADS umfangreiche Aufträge erhalten, wie z.B. für die A400M im Wert von € 20 Mrd. und für 21 Airbus A380. Deshalb ist der Auftragseingang im Jahresvergleich zwar rückläufig, liegt aber weiterhin fast gleichauf mit dem Umsatz. Der Auftragsbestand der EADS ist gegenüber dem Jahresende 2003 leicht gestiegen und betrug Ende Juni 2004 € 179,9 Mrd. Davon entfallen € 44,7 Mrd. auf das Verteidigungsgeschäft.
Ende Juni 2004 beschäftigte die EADS 109.413 Mitarbeiter(Jahresende 2003: 109.135).
Ausblick
Die EADS erhöht ihr EBIT * -Ziel für 2004 von € 1,93 Mrd. auf rund € 2,1 Mrd. Zugleich steigert die EADS ihr Umsatzziel für 2004 von bisher € 29 Mrd. bis € 30 Mrd. auf € 31 Mrd., basierend auf einem Durchschnittskurs von € 1 = US$ 1,20.
Diese Steigerungen werden aufgrund höherer Ergebnisbeiträge aller Geschäftsbereiche außer Airbus im zweiten Halbjahr erwartet. Gleichzeitig werden die Airbus-Auslieferungen nicht auf dem Niveau des ersten Halbjahres bleiben, und der Modellmix von Airbus-Flugzeugen wird bis zum Jahresende weniger vorteilhaft sein, mit einem geringeren Anteil der A330/A340-Familie.
Nach der jüngsten Belebung der Nachfrage am Markt rechnet Airbus nunmehr damit, 2004 mehr als 305 Maschinen und somit mehr Flugzeuge als im Vorjahr auszuliefern. Die Auslieferungen sollen in den nächsten Jahren noch erheblich gesteigert werden. Im ersten Halbjahr 2004 konnte Airbus bereits 161 Flugzeuge an Kunden übergeben.
Als Konsequenz der Markterholung hat Airbus beschlossen, seine Fertigungsraten schrittweise hochzufahren. Diese könnten bei der A330/A340-Familie bis 2005 auf monatlich acht und bei der A320-Familie bis 2006 auf monatlich 30 Flugzeuge steigen. Tempo und Umsetzung dieses graduellen Hochlaufs werden genau beobachtet und wenn nötig an die tatsächliche Marktnachfrage angepasst. Diese Entscheidungen wurden getroffen, nachdem sich die Erholung des Flugverkehrs bestätigt hatte – insbesondere anhand der starken Zunahme der Passagierkilometer (Revenue Passenger Kilometres, RPK) und der höheren Frachtraten in Asien und Europa. Airbus bereitet sich auf einen Anstieg der Nachfrage am Markt vor, auch wenn vom Ergebnisdruck auf seine Kunden noch gewisse Risiken ausgehen.
Gleichzeitig wurde die A380-Entwicklung überprüft, mit dem Ergebnis, dass nach Budget und Zeitplan alle Anforderungen für die Inbetriebnahme des Flugzeuges im Jahr 2006 erfüllt sind. Zudem prognostiziert die EADS nach Ablauf des ersten Halbjahres, dass sich die Geschäftsbereiche Militärische Transportflugzeuge, Luftfahrt, Raumfahrt sowie Verteidigungs- und Sicherheitssysteme erwartungsgemäß entwickeln werden. Der Turnaround im Geschäftsbereich Raumfahrt sowie die Ausführung der Verteidigungsaufträge verlaufen planmäßig. Wie üblich werden im Verteidigungsgeschäft für die zweite Jahreshälfte weitaus bessere Ergebnisse erwartet.
Die EADS hält für das Gesamtjahr 2004 an ihrem Ziel fest, beim Auftragseingang den Umsatz zu übertreffen.
Zusätzlich bestätigt die EADS ihre frühere Prognose eines positiven Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen für das Geschäftsjahr 2004.
Geschäftsbereiche:
Der Geschäftsbereich Airbus erzielte ein starkes Ergebniswachstum mit einem Halbjahres-EBIT * von € 982 Mio. (H1 2003: € 621 Mio.), das auf die Zunahme der Flugzeugauslieferungen von 149 auf 161 und einen äußerst vorteilhaften Modell-Mix zurückzuführen ist. Die EBIT * -Marge verbesserte sich von 7,1 auf 9,8 Prozent bzw. vor Abzug der F&E-Kosten von 17,3 auf 19,1 Prozent. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf € 10,024 Mrd. Das Bruttovolumen der Kundenfinanzierungen hat sich bei US$ 4,9 Mrd. stabilisiert, da die Kapitalmärkte ein stärkeres Interesse als vermutet daran haben, Flugzeugfinanzierungen zu übernehmen.
Airbus verzeichnete im ersten Halbjahr Aufträge über brutto 104 Flugzeuge und erreichte damit einen Marktanteil von 58 Prozent. Für die zweite Jahreshälfte wird ein deutlicher Anstieg des Auftragseingangs erwartet. Ende Juni 2004 betrug der Auftragsbestand von Airbus 1.393 Flugzeuge im Wert von € 139,7 Mrd.
Der Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2004 ein EBIT * von € -10 Mio. (H1 2003: € -8 Mio.). Der Umsatz betrug € 234 Mio. (H1 2003: € 268 Mio.). Wie geplant wurde vor Anfang Juli 2004 noch kein Meilenstein für einen Umsatzbeitrag durch das Programm A400M erreicht. Der Auftragsbestand betrug Ende des ersten Halbjahres € 19,9 Mrd.
Das EBIT * des Geschäftsbereichs Luftfahrt blieb per Ende Juni 2004 annähernd stabil bei € 56 Mio. (H1 2003: € 59 Mio.), entsprechend der anhaltend schwachen Nachfrage nach Wartungsleistungen an Zivilflugzeugen. Auch der Umsatz blieb mit € 1,631 Mrd. weitgehend unverändert (H1 2003: € 1,613 Mrd.). Wie üblich werden Umsätze und Ergebnisse, speziell bei Eurocopter, zum Jahresende hin deutlich steigen. Der Wert des Auftragsbestandes betrug zum 30. Juni 2004 unverändert € 10 Mrd.
Der Geschäftsbereich Raumfahrt verzeichnete ein EBIT * von € -11 Mio. in den ersten sechs Monaten 2004 (H1 2003: € -131 Mio.). Dieses Ergebnis blieb seit dem ersten Quartal unverändert; dies bedeutet, dass der Raumfahrtbereich bereits im zweiten Quartal eine „schwarze Null“ erreichte. Das ist die Folge erster positiver Effekte des Restrukturierungsprogramms sowie einer Ergebnissteigerung bei der EADS Space Services durch das Paradigm-Programm mit dem britischen Verteidigungsministerium. Paradigm war die Hauptursache für den Umsatzanstieg des Geschäftsbereichs um 8 Prozent auf € 1,090 Mrd. Durch einen Auftrag von Arianespace über 30 Trägerraketen vom Mai 2004 mit einem Volumen von rund € 3 Mrd. schnellte der Auftragsbestand per Ende Juni auf einen Wert von € 11 Mrd. hoch.
Das EBIT * des Geschäftsbereichs Verteidigungs- und Sicherheitssysteme verschlechterte sich auf € -82 Mio. (H1 2003: € -28 Mio.). Dies ist im Wesentlichen die Folge weiterer, bereits angekündigter Restrukturierungskosten in Höhe von € 65 Mio. (H1 2003: € 17 Mio.) insbesondere bei EADS Defence and Communication Systems. Der Umsatz wuchs um 11 Prozent auf € 2,119 Mrd., vor allem durch den Hochlauf der Auslieferungen bei den Lenkflugkörpern und dem Eurofighter. Der Auftragsbestand stieg zum 30. Juni 2004 auf € 14,5 Mrd., dank des Auftrags für das sichere Funknetz Acropol.
EBIT
* Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung des Konzerns und seiner Geschäftsbereiche. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Einmalerträge bzw. -aufwendungen wie z.B. die Abschreibungen von Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss der EADS, der Airbus-Integration und der MBDA-Gründung, sowie Verluste aus Wertminderungen.
Auftragsbestand, in Mio. davon Verteidigung, in Mrd.
179.944 44,7
179.280 45,7
+/- 0 %
Nettoliquidität, in Mio.
2.883
3.105
- 7 %
Mitarbeiter
109.413
109.135
+/- 0 %
1) Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderung, Abschreibungen und außerordentlichen Posten 2) Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten 3) Das Konzernergebnis und der Gewinn je Aktie werden nun nach IFRS 3 ausgewiesen; Firmenwert (Goodwill) wird nicht mehr abgeschrieben. Das Konzernergebnis (Net Income) für das erste Halbjahr 2003 war bisher mit € -66 Mio. ausgewiesen, nach Firmenwertabschreibungen, der Gewinn je Aktie mit € -0,08
2) Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten 3) Auftragseingang und Auftragsbestand von Airbus auf Basis von Katalogpreisen
Höhepunkte von April bis Juli 2004
Die EADS stärkte ihr Verteidigungsgeschäft weiter:
Der Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge erhielt im April den Zuschlag als potenzieller Lieferant von fünf Tankflugzeugen des Typs Airbus A330 Multi Role Tanker Transport MRTT an Australiens Luftstreitkräfte. Die EADS stellte damit ihre Konkurrenzfähigkeit auf diesem strategisch bedeutsamen Wachstumsmarkt erneut unter Beweis.
Auf der Fachmesse für Verteidigung „Eurosatory“ im Juni unterzeichnete die EADS eine Vereinbarung mit Dassault Aviation und Thales über die Entwicklung von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs). Dieses Abkommen deckt alle künftigen Aktivitäten im Bereich der unbemannten strategischen Aufklärungs- und Kampflugzeuge ab.
Im Juli 2004 unterzeichnete die EADS sowohl mit Lockheed Martin als auch mit Northrop Grumman gemeinsame Absichtserklärungen, um Chancen für Geschäftspartnerschaften bei Raketenabwehrprogrammen in den Vereinigten Staaten, Europa und anderen Weltregionen zu ermitteln.
Airbus behauptete seine Führungsposition am Markt mit wichtigen Neuaufträgen und erreichte weitere Meilensteine im A380-Programm:
Im April unterzeichnete China Southern Airlines eine Kaufvereinbarung über 21 Airbus-Flugzeuge der A320-Familie und wurde somit zu einem der bedeutendsten A320-Kunden in Asien.
Im Juni gab die US-amerikanische Niedrigpreis-Airline JetBlue Airways 30 Airbus A320 in Auftrag.
Auf der Luftfahrtausstellung in Farnborough nahm Airbus Kaufzusagen über 84 Flugzeuge einschließlich Optionen entgegen. Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, unterzeichnete eine Absichtserklärung zum Kauf von 24 Airbus-Flugzeugen, inklusive vier A380. Turkish Airlines verpflichtete sich zum Kauf von 36 Airbus-Maschinen (31 Single-Aisle-Flugzeugen und fünf A330-200).
Im Mai weihte Airbus sein neues A380-Endmontagewerk in Toulouse (Frankreich) ein. Die neue Montagehalle ist mit Seitenmaßen von 490 auf 250 Metern bei einer Höhe von 46 Metern eine der größten weltweit.
Auch der Geschäftsbereich Raumfahrt verzeichnete positive Ergebnisse:
Im April wurde die EADS Astrium vom kanadischen Satellitenbetreiber Telesat mit der Lieferung ihres neuen Telekommunikationssatelliten Anik F3 beauftragt.
Im Mai erteilte die Betreibergesellschaft Arianespace der EADS anlässlich der Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) in Berlin den Auftrag zur Produktion von 30 Ariane-5-Trägerraketen für insgesamt rund € 3 Mrd.
Im Juli unterzeichneten die EADS und die ESA den Erstbetreibervertrag für den europäischen Beitrag zur Internationalen Raumstation ISS. Der Vertrag umfasst die Produktion von sechs Einheiten des unbemannten Versorgungs-Raumfahrzeugs ATV (Automated Transfer Vehicle), des komplexesten jemals in Europa entwickelten und gebauten Raumfahrzeugs.
Über die EADS:
Die EADS ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung. Im Jahr 2003 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von € 30,1 Mrd. Zur EADS gehören der Flugzeugbauer Airbus, der weltweit größte Hubschrauber-Hersteller Eurocopter und das Joint Venture MBDA, das zweitgrößte Lenkflugkörperunternehmen der Welt. Die EADS ist der größte Partner im Eurofighter-Konsortium, agiert als Hauptauftragnehmer für das Trägersystem Ariane, entwickelt das militärische Transportflugzeug A400M und ist der wichtigste industrielle Teilnehmer am Programm für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo.
Kontakt:
Eckhard Zanger
EADS Communications Finance
Tel.: +49 89 607 27961
Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):
Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.
In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.
Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.
Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.
Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Referenzdokument des Unternehmens vom 1. April 2004 entnommen werden.
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