Umsatz im Verteidigungsgeschäft soll auf € 8,5 Mrd. steigen
Eigenfinanzierte F&E von Airbus auf dem Niveau von 2004
Gewinn je Aktie von € 1,20 nach Minderheitenabzug und außerordentlichen Posten
Amsterdam, 10
Dezember
2004
EADS (Börsenkürzel: EAD), ein weltweit führendes Unternehmen der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie, erwartet für 2005 Steigerungen beim Umsatz auf € 33 Mrd. und beim EBIT * auf mehr als € 2,4 Mrd. Für 2004 hatte die EADS einen Umsatz von € 32 Mrd. und ein EBIT * von € 2,2 Mrd. prognostiziert.
Verglichen damit umfasst die Prognose für 2005 einen Zuwachs von drei Prozent beim Umsatz und von über neun Prozent beim EBIT *.
Die EADS-Umsatzprognose für 2005 basiert auf einem angenommenen Durchschnittskurs von € 1 = US$ 1,30 (2004: € 1 = US$ 1,23).
EADS erwartet für das Jahr 2005 zwischen 350 und 360 Airbus-Auslieferungen, vollständig aus dem derzeitigen Auftragsbestand. Die Umsätze des EADS-Verteidigungsgeschäfts sollen 2005 weiter wachsen auf rund € 8,5 Mrd. Dies entspricht rund 26 Prozent des Gesamtumsatzes. Die Zuwächse im Verteidigungsgeschäft werden sich hauptsächlich aus Fortschritten beim A400M und dem Paradigm-Programm ergeben. Darüber hinaus resultieren sie aus steigenden Auslieferungszahlen sowohl im Lenkflugkörper-Bereich als auch bei den Militärhubschraubern NH90 und Tiger.
Das höhere EBIT* von Airbus ergibt sich aus der steigenden Anzahl von Flugzeugauslieferungen. Gleichzeitig bleiben die eigenfinanzierten F&E von Airbus auf dem Niveau von 2004 und sind vor allem auf die A380-Aufwendungen und den Start des A350-Programms zurückzuführen. Die EADS erwartet, dass die Geschäftsbereiche Militärische Transportflugzeuge und Raumfahrt zum konzernweiten EBIT*-Wachstum verstärkt beitragen, während von den Geschäftsbereichen Verteidigungs- und Sicherheitssysteme sowie Luftfahrt im Jahr 2005 stabile Ergebnisse erwartet werden.
Für 2005 prognostiziert das Unternehmen einen Gewinn je Aktie von € 1,20, basierend auf einem angenommenen Konzernergebnis von rund € 1 Mrd. nach Minderheitenabzug und außerordentlichen Posten und errechnet sich aus einer geschätzten durchschnittlichen Anzahl von 807 Millionen Aktien im Jahr 2005.
Die EADS setzt ihre Investitionen in das militärische Satellitenkommunikationssystem Skynet 5 fort, welches 2007 den Dienst für die britischen Streitkräfte aufnehmen soll. Abzüglich dieser Investitionen hält die EADS weiter an einem positiven Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen fest. Nettozunahmen bei Kundenfinanzierungen sollen in Grenzen gehalten werden. Die EADS rechnet damit, dass Auftragseingang und Umsatz 2005 gleich hoch sein werden. Damit wird ein weiterhin starker Auftragsbestand von weit über € 170 Mrd. auf der Basis von € 1 = US$ 1,30 erreicht.
Die EADS ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung. Im Jahr 2003 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von € 30,1 Mrd. Zur EADS gehören der Flugzeugbauer Airbus, der weltweit größte Hubschrauber-Hersteller Eurocopter und das Joint Venture MBDA, das zweitgrößte Lenkflugkörperunternehmen der Welt. Die EADS ist der größte Partner im Eurofighter-Konsortium, agiert als Hauptauftragnehmer für das Trägersystem Ariane, entwickelt das militärische Transportflugzeug A400M und ist der wichtigste industrielle Teilnehmer am Programm für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo.
* EBIT
Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung des Konzerns und seiner Geschäftsbereiche. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Einmalerträge bzw. -aufwendungen wie z.B. die Abschreibungen von Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss der EADS, der Airbus-Integration und der MBDA-Gründung, sowie Verluste aus Wertminderungen.* Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung des Konzerns und seiner Geschäftsbereiche. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Einmalerträge bzw. -aufwendungen wie z.B. die Abschreibungen von Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss der EADS, der Airbus-Integration und der MBDA-Gründung, sowie Verluste aus Wertminderungen.
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Rainer Ohler
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Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können. In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet. Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen. Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten. Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Referenzdokument des Unternehmens vom 1. April 2004 entnommen werden.
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