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Luftwaffen-Eurofighter in Neuburg überfliegen 1000-Flugstunden-Marke

26  Februar  2008

Im Februar überschritten die Eurofighter der deutschen Luftwaffe im Jagdgeschwader 74 (JG 74) die wichtige Schwelle von 1000 Flugstunden. Der Geschwaderstandort in Neuburg erreichte damit einen wichtigen Meilenstein bei der Einführung des Kampfflugzeugs in die Luftwaffe. "Wir haben den Eurofighter jetzt seit eineinhalb Jahren im Flugbetrieb, ohne größeren Zwischenfall, ohne Unfall", betonte der Kommodore des JG 74, Oberst Uwe Klein, nach dem Jubiläumsflug. Auch die auf den Eurofighter umgeschulten Piloten haben mit der modernen Maschine bereits "große Sicherheit " erreicht, stellt der Kommodore fest.

Der Eurofighter soll im JG 74 voraussichtlich Mitte des Jahres die F-4F "Phantom II" -Kampfflugzeuge bei dem Einsatzauftrag des Geschwaders, sogenannten "Luftraum-Polizei"-Missionen oder QRA (Quick Reaktion Alert), ersetzen. Bisher findet im JG 74 ein Mischflugbetrieb beider Flugzeugtypen statt. QRA-Einsätze auf Probe absolvierten die Neuburger Eurofighter bereits erfolgreich.

Das JG 74 ist der erste Einsatzverband in Deutschland, der mit dem Eurofighter ausgestattet ist. Im Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" an der Ostsee findet die Ausbildung der Eurofighter-Piloten Deutschlands und Österreichs statt. Insgesamt haben die Eurofighter-Luftstreitkräfte in fünf Nationen bis Ende Januar bereits über 32.200 Flugstunden erreicht.