Im Jahr 2000 bündelten die Vorgängerunternehmen von EADS ihre Kräfte. Aus der Verschmelzung europäischer Industrien und europäischen Know-hows ist ein leistungsstarker Akteur im globalen Markt für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung entstanden. Ein Jahrzehnt nach seiner Gründung setzt EADS weltweit Standards und kann beeindruckende Fortschritte vorweisen; jedes der zehn Jahre steht für mindestens einen Meilenstein:

  • Starkes Umsatzwachstum.

Der Konzernumsatz ist stetig gewachsen – ein Beweis für die Robustheit des operativen Geschäfts. Der im Jahr 2009 erwirtschaftete Umsatz von 42,8 Milliarden Euro lag um 77 Prozent über dem Ergebnis von 2000 (24,2 Milliarden Euro).

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EADS KONZERNUMSATZ
(in Mrd €)

  • Langfristige Stabilität.

Bereits 2000 belief sich der Auftragsbestand des Konzerns auf bemerkenswerte 131,9 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2009 hat sich diese Zahl auf 389,1 Milliarden Euro nahezu verdreifacht.

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EADS-AUFTRAGSBESTAND
(in Mrd. €) 

  • Finanzielle Flexibilität.

Liquiditätsmanagement hat für EADS klar Priorität. Ende 2009 betrug die Nettoliquidität von EADS mit 9,8 Milliarden Euro fast das Achtfache des Wertes aus dem Jahr 2000 von 1,3 Milliarden Euro.

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EADS-NETTOLIQUIDITÄT
(in Mrd. €)

  • Fokus auf Innovation.

Zehn Jahre EADS stehen für zehn Jahre Innovation. Seit dem Jahr 2000 hat der Konzern mehr als 7.000 neue Patente angemeldet und ist damit Spitzenreiter in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Im gleichen Zeitraum erschloss EADS fünf neue Marktsegmente – von UAVs und Lösungen für globale Sicherheit über das Mehrzweck-Tank- und Transportflugzeug MRTT und den Militärtransporter A400M bis hin zum Großraumjet A380.

  • Dynamische Geschäftsentwicklung.

Dank nachfrageorientierter Produktion ist das Geschäft von Airbus und Eurocopter kontinuierlich gewachsen. Mit 498 Zivilflugzeugen steigerte Airbus 2009 seine Auslieferungen um 60 Prozent gegenüber 2000 (311 Flugzeuge); Eurocopter konnte seine Auslieferungen von 289 (2000) auf 558 (2009) nahezu verdoppeln.

  • Widerstandsfähigkeit.

Mit einer attraktiven und wettbewerbsfähigen Produktpalette erfüllt Airbus die Anforderungen der Kunden. Der zivile Auftragsbestand ist um rund 115 Prozent gewachsen, von 1.626 Flugzeugen (2000) auf 3.488 Maschinen (2009). Dies entspricht sechs Jahren voller Produktionsauslastung.

  • Portfolio-Entwicklung.

Investitionen in laufende Programme und das Erschließen neuer Geschäftsfelder brachten in den Divisionen Cassidian sowie Astrium und Eurocopter ein deutliches Wachstum. Die Umsätze aus Nicht-Airbus-Geschäften stiegen von 10,1 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf 15,8 Milliarden Euro im Jahr 2009.

  • Rentabilität der Divisionen Cassidian, Astrium und Eurocopter.

Das konsequente Fördern von Kernprogrammen und Turnaround-Inititiativen haben das EBIT der EADS-Geschäfte (ohne Airbus) 2009 auf 995 Millionen Euro erhöht. Dies entspricht einem Anstieg um nahezu 400 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 (253 Millionen Euro).

  • Hightech-Profil.

EADS investiert jedes Jahr massiv in Know-how. Seit 2000 sind 15.000 neue Hightech Arbeitsplätze entstanden.

  • Kursabsicherung.

Binnen zehn Jahren verlor der US-Dollar 30 Prozent seines Wertes gegenüber dem Euro. Um das Konzernergebnis nicht zu belasten, wurde das Hedge-Buch von 21,5 auf 60,8 Milliarden US-Dollar (Stand Ende 2009) aufgestockt. Airbus hat den Dollaranteil beim Einkauf mit jedem Programmstart ausgeweitet, beim A350 beispielsweise auf 75 Prozent der Gesamtkosten.

  • EADS Ergebnisse von 2000 sind Pro-Forma Zahlen.
  • Alle Zahlen wurden angepasst ausgewiesen, um den veränderten Konsolidierungskreis abzubilden.
 
  • Airbus
  • EADS Astrium
  • Cassidian
  • Eurocopter

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